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Augenbrauen- So findest du deine Form und Farbe

Aktualisiert: 12. Okt. 2021



Augenbrauen... „habe ich“, denkst du, aber beachtest du sie auch? Oder lässt du sie, wie Gott sie schuf? Hier meine Anregungen, warum du ihnen mehr Beachtung schenken solltest.

Schöne Augenrauen sind, wie so alles, Geschmacksache. Die eine mag sie natürlich dezent, die andere findet schön stark betont für den Wow-Effekt super.


Fakt ist - sind Deine Brauen perfekt gemacht,

  • sind sie der Rahmen deines Gesichts, es wirkt insgesamt klarer

  • betonen sie deine Augen

  • können sie ein paar Jahre wegzaubern, wenn sie zu deinem Gesicht passen

  • öffnen sie optisch deinen Blick, er wird wacher, die Augen grösser

  • bekommt dein Gesicht mehr Ausdruck

Alles Gründe, wie ich finde, um zumindest nochmals darüber nachzudenken, ob du deinen Augenbrauen Beachtung schenken magst.


Nebendarsteller oder der eigentliche Star?

Ganz klar, der Star!

Dein gesamter Look, kann nur aus gemachten Augenbrauen bestehen. Du wirkst dadurch temperamentvoll, ausdrucksstark, weiblich.

Betonst du deine Augenbrauen, kannst du auf Lidschatten und Lippenstift verzichten.

In Kombination mit Grundierung, Kontur, Wimperntusche und Rouge bist du jederzeit ready to go.


Der richtige Schwung macht’s


Welche Form für dich optimal ist, hängt von deiner Gesichtsform ab.

Je weicher, runder dein Gesicht ist, desto eckiger dürfen die Augengrauen sein. Hast Du ein eher markantes Gesicht, solltest/kannst du runder mit der Augenbrauenform werden. Dadurch wirkt dein Gesicht wesentlich weicher.

Du kannst sie gleich in Form zupfen oder erstmal mit einem Augenbrauenpuder oder -stift die Form malerisch verändern.

Hierfür gibt es eine einfache Formel, die du anwenden kannst.

Nimm einen Pinsel (oder Stift).

Um den Anfang deiner Augenbraue zu erkennen, lege den Pinsel vom Nasenflügel am inneren Augapfel senkrecht nach oben. Dort sollte ungefähr deine Braue beginnen.

Den höchsten Punkt deiner Augenbraue misst du, indem du geradeaus schaust und mit dem Pinsel eine gedachte Linie vom Nasenflügel über die Pupille zur Augenbraue ziehst.

Als Letztes setzt du den Pinsel am äußeren Mundwinkel an und fährst am äußeren Augenwinkel vorbei. So gelangst du zum ungefähren Ende deiner Braue.



Augenbrauenformel für deine perfekte Braue von Makeupcoaching

Mit dieser Formel kannst du nun deine Braue eckiger oder runder gestalten, je nachdem welche Gesichtsform du hast oder was du gerne magst.


Form geben, wie geht das?


Zupfen, rasieren, schneiden, wachsen, Fadentechnik? Selber machen oder machen lassen?

Da gibt es schon ein paar Möglichkeiten.

Meine Empfehlung:

Du möchtest deine Augenbrauen selbst in Form bringen? Dann sind 3 Möglichkeiten sehr gut für dich:

  1. Zupfen.

Mit einer stabilen, spitz abgeschrägten Pinzette bekommst du sogar kleine Härchen zu fassen. Immer unterhalb der Braue und am Nasenflügel zupfen. Zupfst du oberhalb sieht das Ergebnis sehr unnatürlich aus.

Am besten zupfst du nach dem Duschen, wenn die Poren vom warmen Wasserdampf etwas geweitet sind. Alternativ nimmst du ein kurzes Dampfbad (Topf mit heissem Wasser, Handtuch über den Kopf und das Gesicht ein paar Minuten in den Dampf halten).

Abends ist man weniger empfindlich, das Zupfen schmerzt weniger und die Rötung kann über Nacht abklingen.


2. Rasieren

so sieht ein Brauenrasierer aus_Makeupcoaching
Makeupcoaching Brauenrasierer

Wenn du Zupfen nicht magst, es dich zu sehr schmerzt oder dir das Zupfen zu lästig ist, kannst du auch mit einem Augenbrauenrasierer die untere Partie sauber rasieren.

Der Vorteil- du bist schnell fertig, die Stellen sind nicht wie beim zupfen gerötet (also perfekt, wenn du gleich lost willst) und es tut nicht weh.

Ein klein wenig Übung gehört schon dazu, aber das die Klingen nicht sehr scharf sind, ist das kein Problem.

Die Klingen kannst du ca. 2 mal pro Braue verwenden, dann brauchst du einen neuen Rasierer. Danach sind die Klingen stumpf.



3. Schneiden

Hast du sehr lange und dicke Augenbrauen kannst du sie mit einem feineren Kamm und einer Schere in Form schneiden. Eine scharfe Nagelschere oder auch eine Haarschneideschere aus der Drogerie ist dafür ausreichend. Kämme dir dafür die Braue erst einmal nach unten mit einem Hauch Abstand zur Haut. Alles was über dem Kamm ist, kannst du abschneiden. Danach in Form zurück kämmen und kontrollieren. Sind sie immer noch zu lang, den Vorgang wiederholen.

Wenn du unsicher bist, lass dir von deinem Friseur kurz zeigen, wie das geht.

Vermutlich wirst du aber trotzdem unterhalb zupfen oder rasieren müssen.


4. Wachsen

Das Wachsen würde ich dem Profi überlassen. Es gibt zwar auch Angebote für zu Hause, besonders Kaltwachsstreifen sind beliebt. Die würde ich allerdings für die Bikinizone oder Beine empfehlen. An den Brauen können sie sehr schmerzhaft sein und auch die Kontrolle für die Form ist nicht immer so einfach.

Heißwachs ist nicht so schmerzhaft, weil die Wärme die Poren ebenfalls öffnet und so das entfernen der Streifen nicht so weh tut. Allerdings ist es nicht so einfach, die richtige Wärme zu dosieren, zu heiss ist blöd und zu kalt auch. Ausserdem braucht man schon ne Portion Mumm, um die Streifen abzuziehen.


5. Fadentechnik

Die Fadentechnik würde ich definitiv vom Profi machen lassen. Ausser du bist schon sehr geübt in dieser Technik. Mit einem Baumwollfaden werden selbst feinste Härchen wie mit einem Epilierer entfernt. Heisst, auch hier wird das Haar mit der Wurzel, wie beim Wachsen, entfernt. Falls Du einen weichen Flaum auf dem gesamten Gesicht hast, an den Wangen, Stirn, Oberlippe und Kinn, kannst du diese Technik ja mal ausprobieren. Am Anfang ist sie ziemlich schmerzhaft, auch erstmal nicht so einfach, aber sobald du diese Hürde mal überwunden hast, soll die Fadentechnik ein Träumchen sein. Ich selbst bin über diese Hürde nie drüber, ich habe den Dreh nie herausgefunden. Ich gehe bei Bedarf zum Profi. Darum solltest du ohne Übung auf keinen Fall direkt bei der Braue beginnen.

Tipp: Hast du ein Schlufplid oder kleine Augen ist es wichtig die Augenbrauen wirklich sauber und exakt zu zupfen, wilder Wuchs mögen beide Augenformen nicht so gerne.

Alle anderen Augenformen verzeihen mehr.


Farbe bekennen


Die zweite Herausforderung liegt bei der passenden Augenbrauenfarbe.

Im Prinzip gelten für mich nur 2 Regeln.

  1. Maximal 1-2 Nuancen dunkler als das Haar. Hast du deine Haare sehr stark blondiert oder dunkler gefärbt, gehe mit deiner neuen Haarfarbe. Hast du Strähnen oder Lichter im Haar, nimm dein Haaransatz als Massstab.

  2. Die Farbe sollte immer einen Aschton haben. Also weder gelb noch rot. Im Prinzip ein Nichtfarbiges Braun oder Grau. Ein Neutraler Ton.


Soll die Braue natürlich aussehen, nimm ein Augenbrauenpuder, am Besten eine kleine Palette mit 2-3 Farben. Dann kannst du deine Farbe selbst perfekt mischen.

Darf die Augenbraue ruhig etwas kräftiger sein, nimm einen Augenbrauenkajal. Versuche es erst mit einem etwas helleren Ton. Der Stift wird mit etwas Öl gepresst und wirkt dadurch dunkler beim Auftragen.

Darf die Augenbraue ruhig etwas Wumms haben, gibt es mittlerweile Augenbrauenstifte, flüssig oder mit einer weichen wachsartigen Textur. Diese halten meist besser, sind aber auch farbintensiver und sehen nicht so natürlich aus.


Meine Lieblingsprodukte für Augenbrauenpuder sind die von Artdeco* Du kannst dir deine Farben in der Palette selbst zusammenstellen.

Wenn du's natürlich magst, kannst du den Augenbrauenkajal von UND GRETEL benutzen. Mein Favorit ist die Farbe Taupe. Bobbi Brown* hat superschöne Augenbrauenstifte, die halten, weil sie wasserfest und feuchtigkeitsresistent sind.


Egal für welche Art du dich entscheidest. Für alle gilt:

  • Erst in Form bürsten

  • Dann mit feinen Strichen die Augenbraue auffüllen, verlängern oder breiter machen

  • Danach nochmals die Brauen in Form kämmen

  • Wer widerspenstige Brauen hat, kann sie mit einem farblosen Augenbrauen Gel fixieren

Tipp: Du hast kein Augenbrauengel zur Hand? Nimm eine saubere Augenbrauenbürste, sprüh etwas Haarspray drauf und kämm dir die Braue in Form.


Fazit:

Schön gezupfte Augenbrauen sind für einen klaren Look unumgänglich.

Auch Brillenträgerinnen, die glauben, das Gestell verdeckt die Brauen ja sowieso, sollten sie unbedingt beachten. Denn sobald du sprichst, sprechen deine Brauen mit und dein Gegenüber sieht sie, als ob du keine Brille trägst.

Sobald du mit Lidschatten arbeiten möchtest gehören gemachte Augenbrauen dazu, weil sich sonst das Puder in den Härchen verfängt und die unschönen Haare noch sichtbarer macht.

Wer ein gepflegtes Erscheinungsbild mit Ausdruck haben möchte, fängt also bei den Augenbrauen an.

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